AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Dienstag, 29. April 2003

Ziemlich gut geschlafen heute, trotz des etwas seltsamen Erlebnisses heute morgen um kurz vor 5. Ich wache auf, getrieben von meiner Blase und begebe mich [noch im Halbschlaf] Richtung Toilette. Ich stehe also da in Shorts und T-Shirt um mich zu erleichtern, als plötzlich die Tür aufgeht und ein Oberleutnant neben mir steht. Etwas verdutzt wünsche ich ihm einen guten Morgen [ein ordentlicher Gruß war aus technischen Gründen nicht möglich ;-)] und verziehe mich wieder.

Um 6:00 Uhr ist dann wieder die nacht um. Frühstücken, und ab in den U-Raum, Geschirr spülen. Anscheinend Oberleutnant und co. heute schon früh weg, denn es liegen Reste von Verpflegungspaketen herum. Wenn ich den Mist schon wegräumen muss, bediene ich mich erst mal an den Joghurts, die noch da sind. ;-) Ein ruhiger Tag nimmt seinen Lauf. Nach dem eintippen der Stärke helfe ich dem Spieß ["Becker, kumm mol her, ich hab do kä Ahnung"] eine Videokassette [irgendwas von Fasching] zu überspielen.

Danach noch ein bisschen den U-Raum aufgeräumt, und schon gibt es Mittagessen. Es ist wirklich ein Phenomen, je schlechter an vielen Tagen das Essen ist, desto besser wird es an [wenigen] anderen Tagen. Pommes, Erbsen und irgendein Fleisch, was man unter der vielen Soße jedoch nicht erkennen kann. Als Nachtisch Götterspeise. Nicht schlecht.

Damit ich nicht ganz ins "Beamtenstadium" durch mangelnde Bewegung falle, gehe ich in den San-Bereich um für den Spieß ein paar Medikamente zu holen und direkt im Anschluss auf die Post. Der Tag scheint heute nicht zu enden, es ist 14:30 Uhr, mir kommt es vor wie 17:30 Uhr. Nachdem die Kasette überspielt ist, trage ich zusammen mit dem UVD den Fernseher und die Videorekorder wieder weg.

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