AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Dienstag, 08. April 2003

Um 4:30 Uhr ist wecken, dann Frühstück und um 5:30 Uhr ist antreten. Danach ist Waffenempfang. Direkt im Anschluss gehts auf den Standortübungsplatz in Kusel. Jetzt stehe ich also hier auf diesem schweißgetränkten Boden. Hier wurde schon so mancher Bub zum MANN gemacht [Gell Schuster? ;-)]

Wir schlagen unser Lager auf [oder: Platz der Gruppe] und beginnen gleich mit einer Lektion, wie man Zeltbahnpakete baut [damit wir im Laufe des Biwaks einen Fluss überqueren können]. Im Anschluss bauen wir die Zelte auf und machen die bereits vorhandenen Stellungen wieder brauchbar.

Dann geht es los zur ersten Ausbildung. Wir gehen einen ziemlich steilen Hang hinunter, an dem sich ziemlich weit oben unser Lager befindet. Dann ca. 10 min. Marsch und wir sind da. Es geht darum, einen Fluss mit Hilfe von Drahtseilen zu überqueren. Also gehen wir mit Hilfe dieser Seile [eins zum drauf laufen, eins überm Kopf zum festhalten] über einen kleinen Tümpel.

Danach marschieren wir wieder zurück. An dem steilen Hang angekommen, wird klar, welchen Nachteil es hat, ein Lager AUF dem Berg auzuschlagen. Kaum oben wieder angekommen, gibt es Mittagsverpflegung, die wir schnell reinhauen, da es gleich wieder weitergeht. [oder weil es überhaupt nicht schmeckt - Spätzle mit Fleisch und Bohnengemüse... BOHNENGEMÜSE]

Wir marschieren wieder los. Diesmal geht es auf die Schießbahn. Nach ca. 1 Std. sind wir dann dort. Es werden zwei Übungen geschossen. Erste Übung: 3 Magazine a 15 Schuss [stehend, knieend(?), liegend] auf Klappfallscheiben. zweite Übung: Ein Magazin mit 15 Schuss, es schießen immer 5 Mann auf einmal, Ziel: möglichst viele Ziele bekämpfen, auch auf Klappfallscheiben.

Ergebnis bei der ersten Übung: 35 von 45 getroffen [bestes Ergebnis 38/45], bei der zweiten Übung: 13 von 15.

Es geht wieder zurück zum Lager, wir laufen diesmal anders, so dass wir nicht wieder den Hang hinauf müssen. Dann gibts Abendverpflegung, und die Alarmposten werden eingeteilt. Ich und mein Zeltkamerad machen gleich den ersten Posten von 21:00 - 22:00 Uhr. Danach legen wir uns in den Schlafsack und pennen bis zum 1. Alarm. Es bollert und kracht [wird wohl das MG sein... ;-)] wir werden geweckt, entschließen uns aber dazu, einfach weiterzupennen. Später werden wir nochmal geweckt, stehen halt dann doch mal auf, gehen in unsere Stellungen. Leider ist dann alles schon vorbei ;-) und wir gehen wieder ans Feuer an unserem Platz.

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