AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Montag, 31. März 2003

Der erste Tag in Kusel. Es wurde gesagt wir sollen uns um 6:30 Uhr in Kusel melden. Ich stehe um 4:15 Uhr auf. Eigentlich will ich mich nur schnell anziehen, rasieren etc. und dann gleich losfahren. Klappt alles ganz gut, bis ich am Auto stehe und die Wegbeschreibung vermisse. Also noch mal rein und diese holen. Ich bin schon etwas genervt, weil ich extra nochmal zurücklaufen musste, komme zum zweiten mal am Auto an und wie ein Blitz fällt mir ein, dass mein RASIERER noch im Bad liegt. Also nochmal hoch. Total gestresst [weil es mittlerweile schon 4:55 Uhr ist und laut Plan knapp 155 km zu fahren sind] geht es los. Mit anderen Kameraden wollen wir uns um 6:00 Uhr in Kusel auf dem Parkplatz treffen. Wird also knapp Tempomat auf 150 und ab gehts. [Umweg gefahren, aber dafür nur Autobahn]

Um 6:06 Uhr komme ich in Kusel an.

Nachdem wir erstmal in der Kaserne drinnen sind, gehts erstmal in den U-Raum, Formulare ausfüllen. Reisekosten für die Fahrt nach Kusel, persönliche Daten, Bankverbindung [natürlich gibt es mehrere Formulare auf denen das Gleiche gefragt ist...] Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Ich frage mich nur, für was ich nun in Montabaur meine Banverbindung angeben musste. Wehrsold gabs immer bar.

Danach bekommen wir Stuben zugewiesen, bekommen gesagt, in welche Teileinheit die einzelnen kommen. Ich habs ja schon geahnt: Ich werde zur "GeZi-Schlampe" ;-). Das Gute an der ganzen Sache: Andere liegen mit 5 Mann auf einer Stube, ich komme in einer 7-Mann-Stube, die mit zwei Mann belegt ist. Viel Platz um mich zu entfalten also :-) Es wird eine Vollständigkeitsprüfung der Ausrüstung gemacht, da wohl häufig was auf der Fahrt in die Stammeinheit "verloren" geht. Bei mir ist bis auf die sexy Bundeswehr-Unterhemden [gegen die ich eine Abneigung habe], die zuhause liegen, ist alles dabei.

Nach dem Mittagessen und der Erkenntnis, dass hier das essen ganz ok ist und die Portionen soviel wie 3x Nachschlag in Montabaur sind, geht es wieder in den U-Raum. Dort will man uns nochmal die gleichen Formulare geben, die schon am Vormittag ausgefüllt wurden. 15:30 Uhr, wir stehen mittlerweile in Trainingsanzug vorm Block und laufen eine Runde durch die Kaserne. Täglich steht sport auf dem Dienstplan -> Sehr gut!!!!! Weg mit dem Speck!. Es werden alle möglichen Gebäude und deren Einheiten kurz genannt. Danach ist duschen und gleichzeitig Dienstschluss. In der Kantine gibt es am Abend Schinkennudeln mit Ei und Käse. Portionen von denen in Montabaur 4 Mann verpflegt wurden. Aber wie so vieles ist auch das nicht mit Monstabaur zu vergleichen. Ich fahre mit meinem [einzigen] Stubenkameraden in die "City" von Kusel, um dort Getränke etc. zu kaufen. Wieder zurück, lese ich den Stern, den ich mir gekauft habe und haue mich um 21:00 Uhr ins Bett.

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