AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Donnerstag, 27. März 2003

Heute bekommen wir Verpflegungsgeld für den März, da wir ja in die Stammeinheit wechseln. Ich versteh das Ganze immer noch nicht so wirklich, aber solange wenigstens ein bisschen Kohle dabei rausspringt, ist das auch nebensächlich.

Vorher werden wir [die die AGA bestanden haben, zu Gefreiten befördert].

Danach gehen wir in die Tauschkammer und holen uns unsere Litzen [Blaue Bändchen, Erkennungszeichen für die Inst] und die Gefreiten-Klappen ab.

Eine Feldmütze, die mir beim Biwak ins Feuer gefallen ist, und nur noch zur Hälfte vorhanden ist, muss ich selbst zahlen und unglaubliche 2,35 € dafür berappen.

Anschließend werden die Stuben auf Vordermann gebracht [ Schränke vorziehen, etc. ]. Dann werden nochmals einige Waffen aus der Waffenkammer ausgegeben, da noch etwas nachgereinigt werden muss. Bei den meisten Waffen musss lediglich das Waffenöl entfernt werden. Danach werden noch einige Maschinenpistolen [MP, Uzzi] ausgegeben, die noch kein Stück gereinigt waren. Der Witz dabei ist, dass keiner der Rekruten je mit so einem Ding geschossen hat. In wirklichkeit sind die Ausbilder bzw. die Hilfsausbilder zu faul gewesen ihre Waffen selbst zu reinigen.

Fertig damit gibt es um 20:00 Uhr Dienstschluss. Nach Revierreinigen liege ich um 22:00 Uhr im Bett.

Viele saufen sich nochmal richtig die Hucke voll, aber wenn ich ehrlich bin, gab es da wenige mit denen ich lust gehabt hätte, zu saufen. Und mit dem rest war es mir einfach zu dumm...

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