AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Montag, 17. März 2003

Wir werden um 4:30 geweckt. Es ist ein Schießtag. Es passiert so gut wie garnix, da niemand da ist, der die Waffenkammer aufschließt. Also war die Stunde weniger Schlaf für die katz. Aber nicht vergessen: Wir sind beim Bund...

Es heißt, wir dürfen in der Kantine nichts essen, sondern nur was einpacken, da es alles "schnell" gehen soll. Aber abgesehen davon, dass wir Kohldampf haben, ist alles wie immer.

Auf der Schießbahn wird dann MG geschossen. Einem Kameraden fällt beim pinkeln die Feldmütze ins Klo, hat natürlich in seinem Rucksack keine Wintermütze, die er dann aufsetzen könnte. Ergebnis: Ausbilder sauer, lässt alle den Rucksack auspacken und kontrollieren, wer ALLES dabei hat. Die Ernüchterung: von knapp 90 Mann haben 5 wirklich alles dabei. [Ich bin nicht dabei :-)]

Alles in allem ein lockerer Tag, ein bisschen Parallelausbildung am MG, am G36 und dann fahren wir auch schon wieder zurück in die Kaserne.

Anschließend heißt es dann Waffen reinigen - 3 Stunden lang. Es wird so lange geputzt, bis man das Gefühl hat, man "putzt" die Waffen wieder schmutzig.

Danach gibt es, weil mal wieder sauerei auf einigen Stuben ist, noch eine Spindkontrolle.

Es ist 21:00 Uhr und wir haben Dienstschluss, damit wir unsere Reviere putzen können...

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