AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Dienstag, 25. Februar 2003

Der Morgen beginnt mit einem lauten Donnern. Nein, kein Gewitter, wir werden sanft mit einer Signalpistole geweckt. Die einen tierischen Wumms macht.

Kurz ans Feuer, dann gleich wieder in den Alarmposten. Nachdem die Alarmposten alle eingezogen werden, gibt es Mittagessen. Da ich schnell fertig bin und noch vom Dienst am Sonntag kaputt bin, will ich "kurz" die Augen zumachen. Später bekomme ich berichtet, dass unser Gruppenführer davon überzeugt war, dass da irgendwo ein Handy vibriert. War allerdings ich, der geschnarcht hat... :-) Ich glaube ich bringe das irgendwie ein bisschen durcheinander, aber egal: jedenfalls haben wir irgendwann auch noch eine Einweisung ins Handgranatenwerfen bekommen und an Stationen den Schleuderwurf und den Bogenwurf geübt, bevor wir dann Übungshandgranaten werfen durften.

Zwischendurch erfahren wir, dass ein komplettes Lager abgebrannt war. Mit Zelten, mit Rucksäcken. Alles weg. Ich sag nur "Bundeswehr Im Wald Außer Kontrolle"...

Um 18:00 Uhr lässt man uns am Zugführergefechtsstand antreten. Wir gehen zum nachtschießen. Also marschieren wir die 3km. Zum Schießplatz, warten stundenlang, Schießen auf Klappscheiben [bestanden] und marschieren wieder zurück, um den Alarmposten, der die ganze Zeit besetzt war abzulösen, damit auch der noch zum schießen kann.

Von unserem Feindangriff gibt es nix zu sehen oder zu hören. Ist am Donnerstag geplant.

Dafür fällt einer unserer Kameraden aufgrund plötzlichen einschlafens ins Feuer. Kein Witz. Plötzlich war das Feuer aus! Dank S Weidmann ist dem Kameraden nix weiter passiert, nur eine Brandwunde an der Stirn. Ich hab dann noch das G36 aus der Glut geholt und ein anderer seinen Helm, der ebenfalls im Feuer lag.

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