AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Montag, 24. Februar 2003

Ich habe von Sonntag ab 17:00 Uhr Dienst. Schlafe von 1:00 Uhr bis 4:00 Uhr. Denn um 4:30 Uhr ist wecken und ICH wecke! Es gibt Frühstück und danach gleich Waffenempfang. Um 7:00 Uhr sind wir dann schon in Diez, wo ein Schießplatz ist, dauf dem Panzerfaust geschossen werden kann.

Nach stundenlanger warterei bin ich dann auch endlich mal mit schießen dran. Ist eigentlich nix wildes. Lustige Zwischenfälle: 1 Vogel mit P-Faust abgeschossen, 6 Rehe über die Schießbahn gelaufen.

Da uns befohlen wurde, den Schlafsack mitzunehmen, "als ob" wir direkt nach dem schießen auf den Übungsplatz gehen und bis Donnerstag nicht mehr in die Kaserne kommen, hab ich "vorsorglich schon mal 2 Kilo Schokolade, 3 Dosen Heringe, 1 Packung "Pfefferbeißer" eingepackt. Nur für den Notfall. Da wir ca. 90 Mann sind und nur 1 Bus haben, warten wir nach dem schießen wieder stundenlang. Es wird dunkel, also wir in Montabaur zurück sind und überraschender Weise nicht mehr in die Kaserne gehen.

Dann heißt es Zeltbau im Dunkeln, Holz holen, Stroh holen [ins Zelt, weil wärmer...] und die Einteilung für den Alarmposten machen.

Ist echt witzig, wie man einschlafen kann, ohne es zu merken. ich bin davon überzeugt, dass ich mit meinem "Alarmposten-Kamerad" S Weidmann rede. Plötzlich rempelt der mich aber an und meint ich hätte angefangen zu schnarchen. Um 3:00 Uhr werden wir abgelöst und können dann bis 6:00 Uhr pennen, da wir dann wieder in den Alarmposten müssen...

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