AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Freitag, 21. Februar 2003

Frühstück, Stärke, putzen. Anschließend fahre ich [Rekrutenabordnung] um 7:50 Uhr nach Nomborn um den Ablauf des Gelöbnis durchzugehen. Dort stehen wir in der Gegend rum und üben, wie man auf die Fahne zugeht ;-)

Als wir um ca. 10:00 Uhr wieder in Montabaur sind, treffen schon die ersten Gäste ein. Für mich heißt es dann schnell den großen Diener an und auf meine Gäste zu warten. [Special greetings to Nessy, Mum, Nic, Patrack, Höhl, Hausmeister ;-)]

Es wurden einige Sachen aufgebaut, damit sie die Leute auch mal in die Lage eines Soldaten versetzen können. [Leben im Gelände] Zeltbau, Grubenfeuer etc. Außerdem werden alle möglichen Waffen vorgestellt.

Zum Mittagessen gibt es Eintopf, Vorspeise Frühlingsrolle, Nachtisch Berliner. Irgendwie komisch, so gut war das essen in den letzten 1,5 Monaten nicht...

Es ist 12:00 Uhr. Die Gäste sollen nun nach Nomborn verlegen. Auch wir fahren mit Y-Reisen nach Nomborn. Dort stehen wir [wie soll es anders sein] erst mal noch ne halbe Stunde rum. Dann wird einmarschiert. "Rührt euch, ein Lied!" und es wird gesungen aus vollem Halse. Es kommt irgendwie überhaupt nicht der Anschein auf, dass wir uns Lächerlich machen. Komisch...

Dann eine freudige Nachricht. Scharping kann "leider" nicht kommen da er bei einer Abstimmung in Berlin sein muss. Aber dafür laberte dann der keine Ahnung wer [?] des Umweltministeriums [schien mir etwas unsinnig]. Jedenfalls hab ich kein einziges Wort mitbekommen, was der da die ganze Zeit zu verkünden hatte. Endlich am Ende angekommen, kam auch schon der nächste Redenschwinger: Der Kommandeur [Oberstleutnant]. Irgendwann kam dann mein Part. Rekrutenabordnungen vortreten. Wir marschieren auf die Fahne zu und legen die linke Hand auf die Fahne. Dann das Gelöbnis: "Ich gelobe, tralalala, lalalaa, tiralllaala!"

Dann wieder in den Zug eintreten und die Nationalhymne trällern. Und hiermit endet das Gelöbnis.

Die Fahnenabordnung muss noch zu einem tollen Empfang, bei dem es ein Schlückchen Sekt gibt und noch mehr gelabert wird.

Um 15:30 Uhr halten wir es nicht mehr länger aus und machen uns auf den Heimweg.

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