AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Donnerstag, 30. Januar 2003

Ich wache mit dröhnendem Schädel auf. Und NEIN, ich habe nicht gesoffen! Hals zu, Nase zu und ein Hammer im Kopf. Geländetag Nr. 4 steht auf dem Plan. Irgendwie bin ich dann doch zum Platz der Gruppe gekommen. Dank unseres Gruppenführers, der wirklich schwer in Ordnung ist, verschont er mich vom ausbessern der Stellungen und sonstigen Arbeiten die noch gemacht werden müssen. Ich kümmere mich um das Feuer, das wir am Platz der Gruppe gemacht haben. Ein wirklich warmer Job - Holz holen, Feuer schüren, Holz trocknen...usw. trotzdem friere ich wie eine Tiefkühlpizza. Toll, sieht so aus als hätte ich auch noch Fieber bekommen.

Am Nachmittag haben wir Unterricht am Feuer. Karte Kompass. Relativ simpel das ganze. Später gibts noch ne Schneeballschlacht mit der Nachbargruppe [der schlaue Schütze Becker macht natürlich mit...] danach dröhnt der Schädel erst richtig.

Wir verlegen wieder in die Kaserne. Mal wieder Waffen reinigen, zwischendurch Verpflegung und dann beginnt wieder das große Putzen. Mittlerweile komme ich mir vor, wie die schlechtbezahlteste Putzkolonne Deutschlands.

Hab ich noch garnicht erwähnt: Unser Gruppenführer hat uns als Stube der Woche vorgeschlagen, was bedeuten würde dass wir am Freitag schon nach dem Mittagessen abhauen könnten. Da unser "Wiederholer", der schon zum zweiten mal Die AGA macht gerade sein Kreuzband geflickt bekommt und für eine Weile erst mal im Krankenhaus liegt, stehen unsere Chancen nicht schlecht. Also putzen wir die ganze Woche schon wie die Wilden und geben uns wirklich den Riss, damit auch alles so ist, wie es sein soll.

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