AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Montag, 20. Januar 2003

Das erste Schießen steht auf dem Plan. Es wird in voller Montur [Nässeschutz, Kälteschutz, Rucksack, ABC-Schutz-Tasche und G36] angetreten. Anschließend werden wir mit dem Bus [luxus, luxus...] auf die Schießbahn gefahren. Dann wieder antreten und die Einweisung auf der Schießbahn erfolgt. Zum Glück bin ich ziemlich weit vorne, das heißt, ich kann schon in der 3. Renne [das sind immer 5 Mann] nach vorne zum Schießstand laufen. Vorher natürlich noch den Gehörschutz anlegen. Welch himmlische Ruhe! Zeitweise bin ich davon überzeugt, es merkt niemand wenn ich ein bisschen im stehen schlafe, während wir warten. Ich lass es dann doch. Zu viel Schlamm in den man fallen könnte.

Dann geht es los. Entfernung 100m [zur not kann man auch das Gewehr zum Ziel werfen ;-)]. Fünf Schuss durchs optische Visier [3-fach vergrößert] und fünf durchs Reflexvisier [mit rotem Punkt in der Mitte]. Um zu bestehen, müssen jeweils 4 von 5 Schüssen treffen. Mein Ergebnis: 4 / 4 also bestanden.

Da viele nicht bestanden haben [anscheinend sind die Gewehre "etwas" verstellt] mache ich den restlichen Vormittag Parallelausbildung. Also mal wieder G36 zerlegen und zusammensetzen. Ca. 15x ?! Keine Ahnung. Dann wird uns gezeigt wie der Poncho [sieht aus wie ein grüner Plastiksack mit Kapuze] aus der ABC-Tasche gefaltet wird.

Später habe ich glück und kann den Telefonposten besetzen. D. h. ich sitze auf einem Stuhl vor dem Telefon und warte bis jemand anruft [was natürlich keiner tat] Ein "guter" Job also... ;-) Wir marschieren zur Kaserne zurück und üben dabei das Westerwaldlied.

Dann heißt es Waffe reinigen etc. und letztendlich haben wir um 20:40 Uhr Dienstschluss. Dann nur noch bis 23.00 Uhr putzen und fallen anschließend ins Bett.

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