AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Mittwoch, 11. Juni 2003

Um 5:30 Uhr stehe ich auf. Ich werfe den kleien Diener um mich, und mache mich auf die Reise ins ungewisse, hehe wusste garnicht, dass das Ungewisse nur 42 Km von mir weg ist :-)

Mit zwei anderen Kameraden, die mit mir nach Speyer versetzt werden, habe ich ausgemacht, dass wir uns am McDonald in Speyer treffen. Ok. Ich fahre nach Speyer, nach knapp 25 Min. bin ich dort. Nur wo ist der scheiß McD??? 20 min. Sucherei. Anscheinend muss es hier 5 McD geben, denn jeder den ich frage, erzählt mir was anderes... Nachdem mich die beiden anderen abgeholt haben, fahren wir dann direkt zur Kaserne.

An der Wache sagt man uns, wo wir hinmüssen. Dort angekommen, sagt uns dann jemand, wir sind falsch und müssen wo anders hin. So geht es ca. 4 mal. Letztendlich finden wir dann doch noch unsere Kompanie. Beim Spieß melden geht leider nicht, denn der ist joggen heute morgen. Also gehen wir erst mal ins Mannschaftsheim und trinken was. Wieder zurück, schickt uns der Spieß erstmal ins Mannschaftsheim, weil er noch was zu tun hat. Na gut. Ohne wirklich durst zu haben halt ne Müllermilch reingeschüttet, dann wieder zum Spieß. Er weißt mir meine Stube zu, und beauftragt einen Soldaten aus dem Gezi, mir zu zeigen, wo der Block ist. Die Stuben sind etwas gewöhnungsbedürftig. Da es keine Kontrollen der Stuben gibt und diese auch noch abschließbar sind, sehen sie dementsprechend auch aus. Außerdem ist kein Spind frei, denn alle 6 sind von den 4 Mann, die auf den Stuben liegen belagert. Egal, erstmal alles in die Stube geschmissen, und aus dem Diener raus.

Es ist jetzt schon 11:30 Uhr und der UVD nimmt uns mit in die Kantine [normal ist erst ab 12:00 Uhr Mittag]. Es gibt Hackbraten mit Bratkartoffeln mit Speck und Gemüse. Ganz ok.

Nachdem wir eine Stunde rumgegammelt haben, gehen wir zum Versorger und lassen uns neue Litzen geben, denn schließlich sind wir ja jetzt bei den Pionieren und die haben schwarze Litzen. Dann noch ein bisschen im Gezi rumgesessen, etwas kopiert, für den Spieß eine Liste gemacht. Und nochmal auf die Stube, um meinen Spind, der inzwischen freigeräumt ist, zu füllen.

Und schon ist 16:30 Uhr - Hier in Speyer ist nicht wie in Kusel um 16:15 Uhr Schluss. Es gibt außerdem auch ein Abschlussantreten, bei dem es dann Dienstschluss gibt.

Kaum zu glauben, es ist Mittwoch und ich bin um 17:03 Uhr zuhause. Fast wie im richtigen Leben...*träum*

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