AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Dienstag, 10. Juni 2003

Der letzte Tag in Kusel. Irgendwie auch schade. Wahrscheinlich, ist das aber nur die Ungewissheit, wie es in Speyer wird. Es ist aber auch der stressigste Tag den ich hier erlebt habe. Spieß mein als erstes: "Bevor de Becker des Zeisch ned erledischt hat, geht der nirgends hie!" Also darf ich von ca 25 Leuten irgend welche Formulare für den Abgang [die glücklichen scheiden aus der BW aus] schreiben und ausdrucken. Ich gebe mir den Riss und bin schneller als der Drucker mit dem drucken hinterher kommt. Lege das ganze dem Ursel vor. Und bekomme gesagt, dass etwas falsch ist. Klasse. Alles nochmal. Noch nicht damit fertig, bekomme ich gesagt, ich könne noch was anderes machen. Also bekomme ich wieder einen riesigen Stapel auf den Tisch geknallt. Beförderungsschreiben müssen von Hand um Datum, etc. ergänzt werden. Dann gebe ich dem KompanietruppFüherer die Daten, die er braucht, um die Kommandierungen zu schreiben.

Dann ist auch schon Mittagspause. Zum Abschied gibt es nochmal was leckeres. Steak mit Pommes und Gemüse. Nicht schlecht.

Danach nehme ich mir meinen Laufzettel zur Hand und beginne den Durchgang durch alle möglichen Teile der Kaserne, wo ich mir eine Unterschrift holen muss - vorher allerdings noch nie gewesen bin [hallo Sinn?] Damit fertig, räume ich meinen Spind aus und verstaue den Krempel im Auto. Danach muss ich schnell zum Rechnungsführer, damit dieser die Vergleichsmitteilungen für die Soldaten, die nach Speyer versetzt werden, schreiben kann. Mit diesen Formularen muss ich dann zum Spieß und zum Chef. Und schon ist es 16:15 Uhr.

Machs gut, Kusel....

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