AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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Freitag, 06. Juni 2003

Ich gehe frühstücken und schon geht es mit 10 Kg Gepäck los. 30km. Mal gespannt. Das Tempo ist ganz ok, nach 30 Min. bin ich zwar schon etwas durchgeschwitzt, aber es ist ja auch heiß wie die sau. Wir liegen gut in der Zeit. Mir ist klar, dass ich nicht bei den schnellsten bin, aber welchen tieferen Sinn hätte das? Pro Km hat man 10 Min. nach dem 15km-Wendepunkt [man läuft wieder zurück] bin ich schon etwas kaputt, ist aber kein Problem. Wenn mich meine Füße nicht umbringen würden. Nach 20 Km und schon etwas mit der Zeit im Nacken sind die Schmerzen noch stärker geworden. Bei 22,5 Km sage ich meinem Mitläufer, er soll alleine weitergehen, ich mache langsamer. Am 25 Km Punkt erzählt mir dann ein HG, ich sei gerade 30 Km gelaufen. Jedem der schon ein 30er gelaufen ist, kam die Strecke zu lange vor und er brauche normalerweise zwischen 4:10 Std. und 4:20 Std. Und nach 4:15 Std. sei er an dem 25km Punkt angekommen. Sogar der Leitende des Marsches sagt die Strecke sei länger. Und der muss es ja wissen. Ich - sowieso einen Hals auf den Bullshit - denke mir, was soll der dreck? Renne den ganzen Vormittag in der Gegend rum, habe für 35 Km die Zeit für 30km und komme sowieso nicht mehr rechtzeitig an? Nö. Ende. Ich werfe meinen komplett durchgeschwitzten Rucksack ab, setze mich und nehme mir einen Becher des Erfrischungsgetränkes, was an jeder Station bereit steht und lasse mich in die Kaserne fahren. Dort angekommen, mache ich ein paar min. Pause auf meiner Stube, packe meine Sachen und setzte mich ins Auto. Ab nach Hause. Wochenende. Ich kann es wirklich gebrauchen...

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