AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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13.o1.o4 - Stabskompanie 1o.Panzerdivision

Heute stand der große Auflösungsappel an. Im Klartext hieß das, das alte Führungsunterstützungsregiment 5o wurde in Stabskompanie 1o.Panzerdivision umbenannt. Eigentlich eine simple Sache, aber da wir ja die mega-tolle Bundeswehr sind muss das natürlich sehr protzig aufgezogen werden mit Großem Zapfenstreich, eben jenem Auflösungsappel und noch einem großem Empfang. Später mehr dazu was ich so alles von der Veranstaltung mitbekommen habe.

Ich hatte mich schon die Woche zuvor freiwillig zum Helfen beim Empfang gemeldet und war als ich am Morgen aufstand und das Wetter sah (es pisste was ging) darüber eigentlich recht froh, da ich wenigstens nicht raus musste. Bis 9:3o standen erstmal zwei Filmchen auf dem Programm. Beide gingen über das Einsatztraining deutscher Soldaten in Hammelburg per Rollenspiele und waren eigentlich recht interessant. Um 9:3o marschierten wir (17 Mann) dann zu der "alten" (sah noch gut aus) Kantine wo der Empfang stattfinden sollte um dort dann zu helfen. Dort wurden wir auf versch. Stationen aufgeteilt (Theke, Gaderobe, Essen, usw.) und bekamen eine grobe Einweisung über den Ablauf des Tages.

Dann hieß es warten, warten, warten, kurz den Boden des Frauenklos durchwischen und es war auch schon wieder Mittag. Von 11:3o bis 12:45 hatten wir Pause und mussten danach wieder antanzen. Diesmal aber schon in Anzug (also Ausgehschuhe, lange schwarze Hose, kurzärmliges Hemd). Dann hieß es wieder bis 16:oo warten bis die ersten Gäste eintrafen. Ich war zum Ausschenke der Anti-Alkoholischen Getränke eingeteilt (Apfelsaft, O-Saft und Wasser). Als dann auf einmal schlagartig alle Gäste eintrafen (hohe Tiere aus der Region und viele viele ranghohe Militärs) musste ich an meiner Station (aber auch alle anderen) halt eine Stunde gut rotieren und schuften, da alles irgendwie wegging wie warme Semmeln. Als dies dann überstanden war, hieß es noch aufräumen und um 18:oo wurden wir in den Dienstschluss geschickt mit der Versprechung, dass wir irgendwann eine Vergünstigung erfahren, da wir uns ja freiwillig gemeldet haben.

Ich ging dann was essen und danach mit einem anderen noch ein Kasernenrunde (~6km) locker joggen.

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