AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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23.o2.o4 - Rosenmontag in Sigmaringen *hrhr*

Der Montag begann um kurz vor 7 mit dem Aufstehen. Und während ich um viertel nach so auf Abteilung schlappte, stellte ich fest, dass heute wirklich keine Sau da war. Es war echt nur die Notbesetzung am Start. Und genauso viel wurde auch gearbeitet. Null, Nix, Gar Nix.

Um halb 9 gingen wir erstmal verspätet zum Frühstück, das es heute von 8 bis 9 gab. Danach war faules Abhängen auf Staatskosten angesagt. Um viertel nach 11 ging es dann sehr überpünktlich zum Mittagessen und danach wurde noch ein bisschen auf Stube genächtigt.

Das Highlight des Mittags kam kurz vor 4. Wir waren gerade zu 3 am abgammeln in einem Raum am Ende des Ganges, als unser Chef Oberst Dr.B. plötzlich in der Tür stand. Er: "Was los? Keine Arbeit? Was machen sie?" Wir: "öhm..Wir schauen, dass das Fax da drüben endlich mal durchläuft (was es ja eigentlich automatisch macht)." Er: "Alles klar, wer hat noch Arbeit hier?" Wir: "öhhhhhm..Niemand." Er: "Gut, dann schauen sie (deutet auf einen), dass das Fax heute noch hier raus geht und sie beide (deutet auf einen anderen und mich) schauen zu, dass sie hier wegkommen. Machen sie Dienstschluss. Schönen Tag noch und trinken sie nicht zuviel."

Tja und an der Tatsache, dass ich das hier aufschreibe kann man schon sehen, wie viel an diesem Tag beim Bund gearbeitet wurde. Am Abend wollten wir dann mal wieder die örtliche Partyszene unsicher machen. Aber was mussten wir zum wiederholten Male feststellen? Sigmaringen ist tot. Sogar noch toter als tot. An einem Rosenmontag war mal gar nichts los. Keine Veranstaltungen, keine vollen Kneipen, keine besetzten Cafés. Also waren wir um kurz nach 1o wieder in der Kaserne und sparten wohl einen Haufen Geld.

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