AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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o2.12.o3 - Schmutz, Dreck, Staub, Schlamm...  

Der Morgen stand im Zeichen von Waffendrill mit P8, G36 und MG3. Hierbei wurde das komplette Programm durchgezogen. Auf dem Rücken liegend, blind und unter körperlicher Anstrengung sowie unter ABC-Schutzausrüstung. Eigentlich stand ja nicht die Waffenausbildung im Vordergrund, sondern vielmehr die Aktion: "so viel Ausrüstung dreckig machen wie möglich, damit die Schweine was zu putzen haben." Und so wie wir aussahen ist das den Ausbildern doch recht gut gelungen, denn einige hatten schon wieder das BIWAK braun auf der Kleidung angenommen (ich auch).

Am Mittag war dann nach dem allseits beliebten Waffenreinigen noch 2 Stunden Formaldienst angesetzt und wir mussten zum ersten Mal den Anzug anziehen, den wir auch zum beim Gelöbnis tragen. Dieser schimpft sich "Großer Diener". Dämlich würde ihn besser beschreiben, denn man sieht damit aus als würde man einer Armee angehören, die vor etwas mehr als 50 Jahren in Deutschland zu Hause war. Als wir ihn dann anhatten, wurde kontrolliert ob alles passt und dann durften wir uns wieder in grün kleiden und bekamen dann Dienstschluss.

Dann durfte ich eine Stunde lang meine persönliche Ausrüstung schrubben und danach war ich noch mit den Ausbildern ne Stunde kicken obwohl ich mir beim Aufstehen am Morgen und während des Drills noch geschworen hatte nach Dienstschluss ins Bett zu gehen. Aber wenn man schon gefragt wird, will man ja nicht nein sagen.

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