AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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20.11.o3 - Thema: Panzer

Am Morgen stand Sport auf dem Dienstplan. Außer für mich und zwei andere. Wir mussten morgens um 7 Uhr in den SanBereich zur Blutentnahme wegen der Voruntersuchung für den Führerschein. Also fiel für uns der Sport aus, da so was bei unseren fleißigen Sanis immer etwas länger dauert. Genauer gesagt saßen wir von 7 bis halb 9 nur rum. Wirklich begabt mit der Nadel sind sie auch nicht, da mir jetzt schon seit Donnerstag der Arm weh tut und er sich so langsam blau einfärbt (vom Ellebogen bis halb zum Handgelenk). Und einen anscheinend echt geilen Sport haben wir auch verpasst, da die anderen mit den Ausbildern Rugby gespielt haben. Scheiße gelaufen halt. Der Rest des Tages bestand aus Unterrichten im Lehrsaal.

Die Themen: Panzererkennung (ein uralt Film in dem etliche Panzer des Warschauer Paktes gezeigt wurden und etliche Merkmale dieser aufgezeigt wurden..gähnend langweilig und gebracht hat's auch nicht, ich würde immer noch keine Panzertypen unterscheiden können). Dann Panzerfaust (Baugruppen, Sicherheitsbestimmungen, usw...allerdings nur theoretisch, da wir diese Jahr eh nicht mit der P-Faust schießen gehen...also alles nach dem Motto:"Nur dass sie's mal gehört haben...ich muss den Unterricht halt halten"). Und zum Schluss noch Feuerbekämpfung mit praktischer Vorführung (Motto: Erst die Löschflüssigkeit prüfen, denn mit Benzin löscht sich's nicht wirklich gut).

Als die Unterrichte dann vorbei waren, ging es ans Rucksack packen für den morgigen 2okm Marsch. Es galt 1o kg in den Rucksack zu bekommen. Ich hab ihn mal ganz normal gepackt, da ich der festen überzeugung war, dass wir sonst mehr als 1o kg mit uns schleppen. Allerdings hab ich mich getäuscht. Unser normaler Inhalt wiegt "nur" 8 kg, so dass sich meine Sorglosigkeit sehr schnell in Panik vor dem Marsch wandelte, denn als ich dann 1okg drin hatte musste ich doch feststellen, dass es doch schwer ist und nach unten zieht.

Dann wollten wir noch zum Abendessen gehen, mussten aber feststellen, dass es nur Minderwertiges gab (also Brot und Wurst) und beschlossen wir spontan zu fünft in Pfullendorf essen zu gehen. Uns wurde dann von den Ortsansässigen Funkern ein Grieche empfohlen zum dem wir dann auch gingen und ums Mal wieder richtig satt zu essen. Und was soll ich sagen, das Essen war gut und reichlich (viel Fleisch) und es gab halt nach griechischer Tradition vorher und danach Ouzo. So hatte dieser Tag wenigstens nen guten Abschluss.

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