AGA und Bw - Tagebuch
...denn die AGA ist und bleibt doch das Grösste für die meisten in ihrer Dienstzeit...







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20.1o.o3 - SanitätsAusbildung

Regelmäßigen Lesern wird mein Sonntagsabendverhalten schon bekannt sein, denn es ist irgendwie immer wieder dasselbe. Für die anderen hier noch mal in Kurzform: Irgendwann mittags geht's los, dann Ankunft (s'ist immer wieder saukalt), warten bis elf, Revierreinigen, Stubenreinigen, Stube abmelden, von ca. 0:30 bis 5:20 pennen. Und dann ist wieder Montagmorgen. Diese Woche stand eigentlich komplett im Zeichen der Ersten Hilfe. Ich war also der festen Meinung, dass dies eine recht lockere Woche mit eigentlich nur theoretischem Unterricht werden würde. Am Morgen war dies auch der Fall. Es wurde quasi der Erste Hilfe Kurs wiederholt, den man machen muss, um den Führerschein zu bekommen. Eigentlich eine sehr gute Aktion, denn so was kann man immer, auch und besonders im zivilen, brauchen.

Nach dem Mittagessen war dann Außendienst angesagt. Es ging auf die so genannten SanWiese (ungefähr Fußballfeldgroße Wiese bei unserem SanBereich). Dort wurden wir dann unterteilt in 4 Gruppen und es wurden verschiedene Ausbildungen ausgeführt. Meine Gruppe war am Anfang bei der Station "Schleiftricks". Sprich: Wie schaffe ich einen Verwundeten möglichst schnell und möglichst flach (kleines Ziel) aus dem Gefahrenfeld. Tja, was soll ich sagen: das geht eigentlich nur in Stellungen die ich eigentlich nur mit Leoni praktizieren will und die wenn man sich in solcher Pose noch 1oo Meter weit bewegen soll verdammt anstrengend sind. Ich will da jetzt nicht näher drauf eingehen, denn diese Ausbildung war schwul und anstrengend wie Sau. Aber nach 45 Minuten war das dann auch geschafft und es ging ausgelaugt und voll schmutzig zur nächsten Station. Dort wurde eigentlich nur Stabile Seitenlage, Helmabnahme nach Motorradunfällen und Herz-Lunge-Wiederbelebung geübt. Nächste Station: Wie ist ein Rettungswagen der Bundeswehr ausgestattet und wie benutzt man diese Einrichtung dann. Einmal gesehen und sofort wieder vergessen. Dann ab zur letzten Station des Tages: es wurde eine Unfallsituation mit Kfz nachgestellt und wir sollten halt versuchen, ob wir die Situation meistern konnten. Im Großen und Ganzen war alles mittelmäßig aber soweit doch in Ordnung. Irgendwann war dann noch Dienstschluss und ich reinigte völlig unnötig meine Ausrüstung (Grund: siehe Donnerstag).

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